Osteopathie für Schwangere
Osteopathie in der Schwangerschaft: Wohlbefinden für Mutter und Kind
Eine Schwangerschaft ist wohl eine der intensivsten Phasen im Leben einer Frau. In nur neun Monaten vollbringt der Körper eine anatomische und physiologische Höchstleistung. Der Bauch wächst, der Schwerpunkt verlagert sich, und Hormone sorgen dafür, dass das Gewebe weicher wird, um die Geburt vorzubereiten.
Doch diese notwendigen Veränderungen bringen oft Beschwerden mit sich. Was die Natur gut gemeint hat, führt im modernen Alltag oft zu Schmerzen. Da werdende Mütter in der Regel auf Schmerzmittel verzichten möchten, ist die Osteopathie eine wunderbare, sanfte Möglichkeit, Beschwerden zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten.
In unseren Praxen für Osteopathie in Frankfurt und Mannheim begleiten wir Sie sicher durch alle drei Trimester – damit Sie Ihre „Kugelzeit“ genießen können.
Auch nach der Geburt für Sie da (Postpartal)
Ist das Baby erst einmal da, vergessen viele Mütter sich selbst. Doch auch die Rückbildung ist ein enormer Prozess. Das Becken muss wieder Stabilität finden, Organe müssen an ihren alten Platz zurück, und das Stillen führt oft zu Verspannungen im Nacken. Wir empfehlen einen „Check-up“ für die Mutter ca. 6-8 Wochen nach der Entbindung – gerne zusammen mit dem ersten Termin für das Baby.
Typische Beschwerden in der Schwangerschaft, bei
denen wir helfen
Der Körper muss sich ständig an die neuen Platzverhältnisse anpassen. Wenn diese Anpassung nicht optimal gelingt, entstehen Blockaden. Wir behandeln häufig:
Durch das Gewicht des Bauches zieht es den Körper nach vorne in ein Hohlkreuz. Die Rückenmuskulatur muss permanent dagegenhalten. Besonders das Iliosakralgelenk (ISG) – die Verbindung zwischen Wirbelsäule und Becken – gerät unter enormen Stress. Tiefe, stechende Schmerzen im unteren Rücken oder Ausstrahlungen in das Gesäß sind die Folge. Wir mobilisieren das Becken sanft, um diese Blockaden zu lösen.
Die Symphyse (Schambeinfuge) muss sich für die Geburt dehnen. Wird sie jedoch zu instabil, entsteht ein scharfer Schmerz beim Gehen, Treppensteigen oder Umdrehen im Bett. Durch gezielte osteopathische Techniken können wir das Becken stabilisieren und den Zug auf die Symphyse verringern.
Je größer das Baby wird, desto mehr drückt es die Organe der Mutter nach oben. Der Magen wird komprimiert (Sodbrennen entsteht), und das Zwerchfell kann sich nicht mehr frei bewegen (Kurzatmigkeit). Osteopathisch arbeiten wir hier am Zwerchfell und an der Aufhängung des Magens, um wieder „Raum“ zu schaffen.
Schwere Beine und geschwollene Hände sind klassische Begleiterscheinungen. Wenn der Rückfluss der Lymphe durch den Bauch behindert wird, staut sich Flüssigkeit. Sanfte Techniken regen den Lymphfluss an und sorgen für Erleichterung.
Ist Osteopathie in der Schwangerschaft sicher?
Diese Frage hören wir sehr oft. Die Antwort ist: Ja, absolut. Unsere Therapeuten in Frankfurt und Mannheim sind speziell für die Behandlung von Schwangeren ausgebildet.
Wir arbeiten nicht mit harten Manipulationen („Einrenken“) an der Lendenwirbelsäule.
Wir üben keinen Druck auf die Gebärmutter aus.
Wir arbeiten ausschließlich mit sanften Techniken an Bändern, Faszien und Gelenken.
Wir achten stets darauf, dass Sie bequem liegen (oft in Seitenlage), um die Hohlvene nicht abzuklemmen.
Osteopathie in der Nähe: Wir sind für Sie da
Unsere geschulten Osteopath:innen sind in unserer Physiopraxis Frankfurt Sachsenhausen, Frankfurter Europaviertel und in Mannheim gerne für Sie da. Ganz gleich, ob Sie uns mit einer klinischen Diagnose aufsuchen oder unsere Osteopath:innen um Rat bei konkreten Beschwerden bitten wollen.