Traumasensible Osteopathie in
Frankfurt und Mannheim
Traumasensible Osteopathie: Wenn der Körper nicht vergisst
Haben Sie das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen? Leiden Sie unter chronischen Schmerzen, für die kein Arzt eine Ursache findet? Oder ist Ihnen der Gedanke an körperliche Berührung in einer medizinischen Behandlung unangenehm?
Unser Körper ist wie ein Tagebuch. Er speichert nicht nur mechanische Verletzungen wie Knochenbrüche, sondern auch emotionale Erschütterungen, Unfälle, Operationen oder überwältigende Stresssituationen. In der Fachsprache nennen wir das „somatisches Gedächtnis“. Wenn diese Erfahrungen nicht verarbeitet werden, bleibt das Nervensystem in einem dauerhaften Alarmzustand.
In unseren Praxen für Osteopathie in Frankfurt und Mannheim bieten wir Ihnen mit der traumasensiblen Osteopathie einen geschützten Raum, um diese Spannungsschleifen behutsam zu lösen – in Ihrem Tempo und unter Ihrer Kontrolle.
Was bedeutet "traumasensibel"?
Traumasensible Osteopathie ist keine eigene „Technik“, sondern eine besondere Haltung und Arbeitsweise. Unsere Therapeuten sind geschult darin, zu erkennen, wie sich Trauma im Körper zeigt (z.B. durch Erstarren, Dissoziation oder Hochspannung).
Der wichtigste Unterschied zur klassischen Behandlung: Sicherheit steht vor Technik.
In einer normalen Sitzung würde ein Therapeut vielleicht eine Blockade direkt lösen wollen. In der traumasensiblen Arbeit prüfen wir erst: „Ist das Nervensystem des Patienten bereit dafür? Fühlt er sich sicher?“ Wir arbeiten niemals gegen den Widerstand des Gewebes oder der Psyche.
Für wen ist diese Behandlung geeignet?
Dieser Ansatz richtet sich an alle Menschen, deren Nervensystem aus der Balance geraten ist. Das kann durch ein einzelnes Ereignis oder langanhaltenden Stress ausgelöst sein.
Oft sitzt der Schreck („Schockstarre“) noch Jahre später in den Knochen, auch wenn die Wunden verheilt sind (Schleudertrauma).
Narkosen und invasive Eingriffe können vom Körper als Angriff erlebt werden.
Dies betrifft sowohl Mütter (Not-Kaiserschnitt, Gewalt unter der Geburt) als auch Kinder (Nabelschnurumschlingung, Steckenbleiben).
Wenn Schmerz zum ständigen Begleiter wird, reagiert das Gehirn oft mit Angst und Anspannung auf jede Berührung.
Wenn der „Flucht-oder-Kampf“-Modus nicht mehr abschaltet.
Der Vagus-Nerv als Schlüssel zur Ruhe
Im Zentrum unserer Arbeit steht oft der Vagus-Nerv (Teil des Parasympathikus). Er ist unser „Ruhe-Nerv“. Bei traumatisierten Menschen ist dieser oft blockiert oder inaktiv. Durch sehr sanfte, kaum spürbare Berührungen am Schädel, Nacken oder Bauch (Craniosacrale Therapie) laden wir den Vagus-Nerv ein, wieder aktiv zu werden.
Patienten beschreiben oft, dass während der Behandlung zum ersten Mal seit Langem der Kopf ruhig wird, der Atem tiefer fließt und eine wohlige Schwere eintritt.
Osteopathie in der Nähe: Wir sind für Sie da
Unsere geschulten Osteopath:innen sind in unserer Physiopraxis Frankfurt Sachsenhausen, im Frankfurter Europaviertel oder in Mannheim gerne für Sie da. Ganz gleich, ob Sie uns mit einer klinischen Diagnose aufsuchen oder unsere Osteopath:innen um Rat bei konkreten Beschwerden bitten wollen.