PNF-Therapie in Mannheim
Unser Nervensystem ist ein Wunderwerk. Doch nach einem Schlaganfall, bei neurologischen Erkrankungen (wie MS oder Parkinson) oder nach schweren orthopädischen Verletzungen scheint die „Leitung“ zwischen Kopf und Muskel oft gestört. Bewegungen, die früher automatisch abliefen, sind plötzlich weg.
Hier setzt die PNF-Therapie in unserer Praxis in Mannheim Oststadt an.
PNF steht für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation. Das klingt kompliziert, bedeutet aber vereinfacht: Wir nutzen die Sensoren Ihres Körpers (Propriozeptoren), um das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln zu erleichtern (fazilitieren) und so verschüttete Bewegungsmuster wieder wachzurufen.
Als zertifizierte Praxis für KG-ZNS (Krankengymnastik Zentrales Nervensystem) bieten wir Ihnen diese hochspezialisierte Therapieform in unseren barrierefreien Räumen an der Augustaanlage an.
Für wen ist PNF geeignet?
Da PNF sowohl neurologisch als auch orthopädisch wirkt, ist das Einsatzgebiet sehr breit. In Mannheim behandeln wir häufig Patienten mit:
Ähnlich wie das Bobath-Konzept ist PNF der Goldstandard in der Neuro-Reha:
Nach Schlaganfall: Wiedererlernen von Gehen, Greifen und Rumpfstabilität.
Multiple Sklerose (MS) & Parkinson: Erhalt der Mobilität, Koordinationstraining und Gangschulung.
Querschnittslähmung: Training der verbliebenen Muskulatur für maximale Selbstständigkeit.
Auch ohne neurologische Diagnose ist PNF extrem effektiv, um „eingerostete“ Abläufe zu korrigieren:
Nach schweren Operationen: Wenn z.B. nach einer Schulter- oder Rücken-OP das Zusammenspiel der Muskeln gestört ist.
Rückenschmerzen: PNF stabilisiert die Wirbelsäule durch Ansteuerung der tiefen Rumpfmuskulatur.
Sportverletzungen: Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit und Koordination.
Wie läuft eine PNF-Behandlung bei BOMI ab?
Eine PNF-Sitzung ist intensiv und erfordert Ihre volle Konzentration – ist aber oft sehr motivierend, weil Sie spüren, wie Kraft zurückkehrt.
Befund: Wir analysieren genau: Was können Sie gut? Wo sind Ihre Ressourcen? Wo hakt die Bewegung?
Dreidimensionale Arbeit: Wir üben selten stur „vor und zurück“. PNF nutzt Diagonalen (z.B. den Arm von links oben nach rechts unten führen), da dies den natürlichen Muskelketten entspricht.
Taktile Reize: Der Therapeut legt die Hände gezielt auf die Haut, um dem Muskel zu signalisieren: „Hier musst du arbeiten.“
Widerstand: Sie arbeiten oft gegen einen dosierten Widerstand des Therapeuten. Das erhöht die Spannung im Muskel und sendet ein starkes Signal an das Gehirn.