Rückenschmerzen in der Schwangerschaft: Warum Sie das nicht "einfach aushalten" müssen

Eine Schwangerschaft ist eine Zeit voller Vorfreude – eigentlich. Doch für viele werdende Mütter ist sie auch eine Zeit der Schmerzen. Der untere Rücken zieht, jeder Schritt sticht ins Gesäß (Ischias), oder das Schambein schmerzt beim Umdrehen im Bett.

Oft hören Schwangere Sätze wie: „Das ist normal, da müssen Sie jetzt durch. Medikamente dürfen Sie ja eh nicht nehmen.“

In unseren Praxen für Osteopathie in Frankfurt und Mannheim sehen wir das anders. Schmerz ist ein Signal des Körpers, dass etwas aus der Balance geraten ist. Und glücklicherweise gibt es sanfte Wege, diese Balance wiederherzustellen – ganz ohne Chemie.

Warum tut der Rücken eigentlich weh?

Der weibliche Körper leistet während der Schwangerschaft Unglaubliches. Zwei Faktoren sorgen dabei besonders häufig für Probleme am Bewegungsapparat:

  1. Das Hormon Relaxin: Der Körper bereitet sich auf die Geburt vor, indem er Bänder und Sehnen weicher macht. Das Becken soll flexibel werden. Die Kehrseite: Die natürliche Stabilität lässt nach. Das Becken wird „wackelig“, was oft zu Blockaden am ISG (Iliosakralgelenk) führt.

  2. Verlagerter Schwerpunkt: Durch den wachsenden Bauch wandert der Schwerpunkt nach vorne. Um nicht umzufallen, fallen viele Frauen ins Hohlkreuz. Die Muskulatur im unteren Rücken muss Schwerstarbeit leisten und verkrampft.

Typische Beschwerden, bei denen Osteopathie hilft

Die Osteopathie ist in der Schwangerschaft eine ideale Begleittherapie, da sie rein manuell arbeitet. Wir behandeln häufig:

  • ISG-Blockaden & Ischias: Ein stechender Schmerz, der vom unteren Rücken bis ins Bein zieht. Durch sanfte Mobilisation des Beckens nehmen wir den Druck vom Ischiasnerv.

  • Symphysen-Lockerung: Schmerzen direkt am Schambein, besonders beim Treppensteigen oder beim Anziehen der Hose auf einem Bein.

  • Sodbrennen: Wenn das Baby wächst, drückt es den Magen nach oben gegen das Zwerchfell. Durch sanfte Griffe am Zwerchfell und an der Speiseröhre können wir oft Linderung verschaffen.

  • Kurzatmigkeit: Wir mobilisieren die Rippen und die Brustwirbelsäule, damit Sie wieder tiefer durchatmen können.

Ist Osteopathie gefährlich für das Baby?

Nein. Unsere spezialisierten Therapeuten arbeiten in der Schwangerschaft extrem sanft. Wir verzichten auf ruckartige Manipulationen („Einrenken“) im Lendenwirbelbereich. Stattdessen arbeiten wir mit weichen Gewebetechniken, die für Mutter und Kind absolut sicher und meist sehr entspannend sind. Viele Babys werden während der Behandlung sogar ganz ruhig, da sie spüren, dass sich der Bauchraum der Mutter entspannt.

Die beste Vorbereitung auf die Geburt

Eine osteopathische Begleitung lindert nicht nur aktuelle Schmerzen, sie ist auch eine hervorragende Geburtsvorbereitung. Ein Becken, das frei von Blockaden und Spannungen ist, kann sich unter der Geburt leichter öffnen. Auch das Steißbein – das oft unbemerkt blockiert ist – muss beweglich sein, damit das Köpfchen passieren kann.

Wir schauen uns Ihre Statik genau an, damit Sie gestärkt und beweglich in die Geburt gehen können.

Genießen Sie Ihre Schwangerschaft wieder

Sie müssen Schmerzen nicht als „notwendiges Übel“ akzeptieren. Gönnen Sie sich und Ihrem Baby die Entspannung, die Sie verdienen.

Möchten Sie wissen, wie wir Sie in Ihrer aktuellen Schwangerschaftswoche unterstützen können?

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